Wo bleibt das Gespür für soziale Gerechtigkeit?

Veröffentlicht am 24.03.2017 in Arbeit & Wirtschaft

In einem unerklärlichen Vorgang zur Anpassung der Besoldung der Thüringer Beamten zeigt sich, dass es Einigen im Thüringer Finanzministerium am nötigen Gespür für soziale Gerechtigkeit fehlt. Der Erfurter SPD-Kreisvorsitzende Raik-Steffen Ulrich plädiert für eine inhaltsgleiche Übernahme des Tarifvertrages für alle Beschäftigten des Landes.

Ulrich kommentiert den vorliegenden Entwurf zur Anpassung der Besoldung wie folgt: „Insbesondere die niedrigeren Besoldungsgruppen z.B. bei der Polizei und Justiz werden zu Unrecht schlechter gestellt und profitieren so gut wie gar nicht von den Anpassungen. Ich vermisse das Gespür für soziale Gerechtigkeit im Finanzministerium. U.a. die Sozial-komponente ist ein wichtiges Element, die für eine Besserstellung der niedrigen Endgeldgruppen sorgt und im vollem Umfang übernommen werden muss.“

Ulrich weiter: „Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sind tragende Säulen unserer Demokratie und leisten jeden Tag ihren Dienst an unserem Land. Eine rot-rot-grüne Landesregierung, die sich selbst als Motor für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung sieht, sollte die im Entwurf gezeigte Kleingeistigkeit und diese Buchhaltertricks deutlich ablehnen und eine inhaltsgleiche Übernahme des Tarifvertrages realisieren.“

„Eine Erhöhung nur für die Führungskräfte des Landesdienstes und die gleichzeitige Schlechterstellung der Mehrheit der Thüringer Beamten ist eine nicht hinzunehmende Situation und hat wenig mit sozialer Gerechtigkeit im Freistaat zu tun,“ so Ulrich.

 
 

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