Teststrategie an Schulen, Kindergärten, sozialen Einrichtungen

Veröffentlicht am 15.03.2021 in Gesundheit

SPD-Fraktion plädiert für systematische und umfassende Teststrategie an Schulen, Kindergärten und in sozialen Einrichtungen

 

Schulen und Kindergärten befinden sich seit Anfang März in der Phase Gelb II der Öffnungsstufen von Betreuungseinrichtungen. Die am 14. März in Kraft getretene neue SARS-CoV-2-Verordnung enthält keine Regelungen im Bereich der Kindergärten. Das bedeutet, dass eventuell künftige Einrichtungsschließungen ausschließlich auf kommunalen Entscheidungen beruhen werden. Die Sonderregelungen bei einem 7-Tage-Inzidenzwerten von über 150 bzw. 200 zu einer verpflichtenden Schließung entfällt mit der neuen Verordnung und wurde durch eine schlichte Empfehlung ersetzt. Die SPD-Stadtratsfraktion sieht den Schritt der Landesregierung nicht als verantwortungsvolles Vorgehen in der Abwägung zwischen Gesundheitsschutz und dem Recht auf Bildung an.

Leider verzeichnen sowohl der Freistaat Thüringen als auch die Landeshauptstadt wieder steigende Infektionszahlen. Um die Sicherheit zu maximieren, aber auch Bildung und soziale Teilhabe zu ermöglichen, fordert die SPD-Stadtratsfraktion die Corona-Tests an den Einrichtungen massiv auszuweiten. Auch soziale Einrichtungen, wie beispielsweise der Jugendsozialarbeit sind trotz oder gerade aufgrund der Pandemiesituation im besonderen Maße gefordert. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sozialen Träger sind daher mit einzubeziehen. Die Träger dürfen nicht alleine dastehen.

 

Der SPD-Stadtrat und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Daniel Mroß bekräftigt dazu: "Mit den Impfungen des Personals und entsprechenden Tests sind wir bereits einen ersten wichtigen Schritt gegangen. Aber gerade die Tests müssen ausgeweitet werden und schlussendlich allen, die in den Einrichtungen ihren Tag verbringen, zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung ist schnellstmöglichst zu klären, „ob“ und „wie“ dies durch gesamtstädtisch organisierte regelmäßige Testungen in den Bereichen Schule, Kita und Jugendhilfe ermöglicht werden kann und was es dafür von Landesseite braucht." Eine entsprechende Anfrage wurde an die Stadtverwaltung übersendet.

 

"Mit Unterstützung des Freistaates muss eine einheitliche Teststrategie in den Bereichen Schule, Kindergarten sowie Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit initiiert werden. Nur wenn Infektionen aufgedeckt werden, erhöhen wir die Sicherheit aller und verhindern schlussendlich die Schließungen von Einrichtungen.

Das wäre nicht nur vernünftiges, sondern auch ein strategisches Vorgehen“, so Daniel Mroß, der abschließt:

 

„An dieser Stelle müssen wir auch darüber sprechen, ob die Testungen verbindlich gemacht werden müssen, um am Schulbetrieb teilnehmen zu können bzw. den Kindergarten zu besuchen.“

 

Erst kürzlich berichtete das Robert-Koch-Institut (RKI) das die Infektionen in der Altersgruppe der unter 15-Jährigen massiv angestiegen sind.

 

 

 

Daniel Mroß

SPD-Fraktion

Vorsitzender Jugendhilfeausschuss

 
 

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