SPD-Fraktion lehnt Bebauung der Hangkante Ringelberg ab

Veröffentlicht am 23.05.2019 in Stadtrat

SPD Stadtrat Dr. Urs Warweg sieht Vorhaben des Investors kritisch – Fläche wurde bei Planung des Ringelbergs bewusst freigehalten - Der Stadtrat entscheidet in der Sitzung des Stadtrates im Mai über die Bebauung der sogenannten „Hangkante“ am Ringelberg. Ein privater Investor möchte hier ca. 350 Wohneinheiten errichten. Die Bebauung ist allerdings nicht konfliktfrei.

Die Hangkante dient insbesondere als Frischluftschneise für die Stadt und für die Krämpfervorstadt. Eine Bebauung der Fläche würde in einem Extremsommer zur weiteren Erwärmung der Stadt Erfurt führen.

Der SPD-Stadtrat und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, Dr. Urs Warweg fügt an: "Neben der ökologischen Komponente, fehlen uns noch Aussagen zur Verkehrssituation im Gebiet. Die Leipziger Straße ist bereits jetzt während des Berufsverkehrs stark frequentiert. Mit einer Bebauung der Hangkante wird weiterer Verkehr verursacht. Zudem ist meiner Fraktion nach gegenwärtigen Stand keine Aussage bekannt, ob die soziale Infrastruktur wie Kitas und Schulen im Gebiet für die neue Bebauung überhaupt ausreicht."

Bei der Entstehung der Ringelberg-Bebauung nach der Wende wurde die Fläche bewusst frei gehalten, um einen Freiraum zu schaffen und das Wohngebiet von der Kernstadt zu trennen.

"Im ISEK 2030 haben wir ganz klar Erweiterungsflächen für die Stadt definiert. Diese Fläche ist keine davon. Sollte zukünftig auch die Bebauung von sogenannten Tabu-Flächen zu prüfen sein, um den Bedarf an Wohnbauflächen gerecht zu werden ist in so einem Fall  eine intensive  Diskussion notwendig, die beim Vorhaben Hangkante Ringelberg nicht gegeben ist", so Dr. Urs Warweg.

Dr. Urs Warweg, SPD-Stadtratsfraktion

 
 

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