Spatenstich Logistikzentrum

Veröffentlicht am 25.05.2022 in Arbeit & Wirtschaft

"Ohne unsere mittel- und langfristige Ansiedlungspolitik wären das Projekt und damit verbunden die Arbeitsplätze an einem anderen Standort in Mitteldeutschland entstanden.", sagt SPD-Stadtrat Torsten Frenzel.

Mit einem symbolischen Spatenstich im zweitgrößten Erfurter Gewerbegebiet beginnt der Bau eines der modernsten Logistikzentren Europas. Das internationale Logistikzentrum (ILZ) steht, bedingt durch die zentrale Lage in Deutschland und in Europa sowie der direkten Anbindung an die Bundesautobahn, für die Spitzenstellung Erfurts unter den Logistikstandorten.

 

Torsten Frenzel, SPD-Stadtrat und Mitglied des Wirtschaftsausschusses, verweist auf die positiven Effekte, die das Bauvorhaben der Projektentwicklungsgesellschaft ATMIRA für unsere Stadt mit sich bringt. "Erfurt profitiert maßgeblich von der Ansiedlung, die 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen wird. Die daraus resultierenden Mehreinnahmen kommen allen Einwohnern unserer Stadt zugute."

 

Bei dem Bau werden auch ökologische Aspekte beachtet. "Durch eine Etagenbauweise wird der Flächenverbrauch reduziert, Dachbegrünung und Photovoltaik werden ebenso berücksichtigt.", so Torsten Frenzel weiter.

 

Ansiedlungen und Bauvorhaben dieser Größenordnung, gerade im Logistikbereich, werden immer kontrovers bewertet. Dabei ist diese Ansiedlung in Erfurt in erster Linie ein Erfolg für den Logistikstandort. "Unsere Mitbewerber schlafen nicht. Ohne unsere mittel- und langfristige Ansiedlungspolitik wären das Projekt und damit verbunden die Arbeitsplätze an einem anderen Standort in Mitteldeutschland entstanden.", betont Torsten Frenzel.

 

Arbeitsplätze zu schaffen ist ein erster Schritt. "Unser Ziel als Sozialdemokraten ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Die Mitarbeitenden der Logistikbranche werden von der durch die SPD durchgesetzten Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro profitieren. Bei Fragen der Tarifbindung und der betrieblichen Mitbestimmung werden wir genau hinsehen.", so Torsten Frenzel.

 

"Es freut mich, dass meine Stadtratskolleginnen sich kritisch mit der Ansiedlung in einem Niedriglohnsektor auseinandersetzen. Es ist wünschenswert, dass wir alle mit derselben Energie für die Schaffung von Arbeitsplätzen außerhalb des Niedriglohnbereiches eintreten. Der Technologie- und Gewerbepark Erfurt-Urbich bietet dafür die beste Möglichkeit.", so Torsten Frenzel abschließend.

 

 

Torsten Frenzel

SPD-Stadtratsfraktion
Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Beteiligungen und Digitalisierung

 
 

Homepage SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

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