Sanierung der "Kartoffelhalle"

Veröffentlicht am 15.04.2021 in Stadtrat

SPD-Fraktion fordert die Beendigung von politischen Scharmützeln und Rückkehr zum pragmatischen und lösungsorientierten Handeln - Die Mitteilung darüber, dass die Erfurter Interessenbekundung für die Sanierung der „Kartoffelhalle“ in Berlin offensichtlich nicht berücksichtigt worden ist, hat auch die SPD-Fraktion überraschend erreicht. Dies gilt ebenso für den Erfurter Eishockey Verein (EHC) als betroffen Verein. Für die nun dort entstandene Verunsicherung hat die SPD-Stadtratsfraktion vollstes Verständnis.

Der SPD-Stadtrat und Mitglied im Werksausschuss Erfurter Sportbetrieb, Daniel Mroß, bezieht klar Position: „Die SPD-Fraktion steht weiter hinter der Sanierung der ‚Kartoffelhalle‘. Es gilt jetzt sachlich und ohne politische Scheinkämpfe Aufklärung darüber zu schaffen, woran es gelegen hat und was wir unterstützen können, damit Erfurt in der zweiten Runde oder anderen Programmen berücksichtigt werden kann. Dies haben wir dort erörtert, wo die Diskussion hingehört, im gestrigen Werkausschuss Erfurter Sportbetrieb. Die Diskussion wird fortgesetzt.“

Die SPD-Stadtratsfraktion versichert auch gegenüber dem Verein, dass man zu den Beschlüssen des Stadtrates über die bisherig geplanten Eigenmittel zur Finanzierung der Investitionen an der kleinen Eishalle steht und diese auch in den kommenden Haushaltsdiskussionen unterstützen und nötigenfalls verteidigen wird. Die derzeitige Diskussion macht jedoch deutlich, dass wir notfalls über andere Förderprogramme oder aber Etappen- und Bauabschnittsweise Investitionen nachdenken müssen.

„Wir brauchen keine politischen Wortgefechte. Diskussionen, die nur Wahlkampagnen dienen, sind für die Sanierung absolut überflüssig. Zusammensetzen, gemeinsam planen und die Fehler korrigieren, an Versprechen halten, das schafft Vertrauen in Politik. Deshalb rufe ich dazu auf, jetzt zusammenzukommen. An den Tisch gehören die Vertreter der Stadt, des Vereins und neben unseren einflussreichen drei Bundestagsabgeordneten auch Vertreter der Landesregierung. Diese sehe im mindestens ebenso in der Pflicht, da die Bedeutung des Leistungssportes über die Grenzen der Stadt weit hinausgeht.“, so Daniel Mroß abschließend. Er habe daher auch die beiden SPD Landtagsabgeordneten Dr. Cornelia Klisch und Denny Möller um Unterstützung aus dem Landtag gebeten.

Daniel Mroß, SPD-Fraktion, Mitglied im Werkausschuss Erfurter Sportbetrieb

 
 

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