Nur Gewinner beim Derby zwischen KGS und HMG

Veröffentlicht am 13.04.2018 in Parteileben

Am heutigen Freitag (13.04.2018) machten die Schülerinnen und Schüler des HMG und der KGS mit Unterstützung der Schulfördervereine,  des SPD Ortsvereins Erfurt Süd und den Basketballprofis der Rockets auf die Problemlage einer fehlenden Halle aufmerksam. Die Profispieler der Rockets übernahmen die Teampatenschaft

Breite Unterstützung für eine neue gemeinsame Turnhalle

Das Heinrich-Mann-Gymnasium und die Kooperative Gesamtschule am Schwemmbach leiden seit Jahren unter schwierige Bedingungen beim Schulsport. Lange Laufzeiten und damit verbundene verkürzte Unterrichtszeiten stehen an der Tagesordnung. Die Schüler pendeln zu drei (KGS) bzw. vier (HMG) Turnhallen, die teils weit entfernt sind.

Das soll sich zukünftig ändern! Die Jugendlichen werden dabei von den Stadträten Dr. Cornelia Klisch und Daniel Mroß unterstützt, die einst selbst Schüler des Heinrich-Mann-Gymnasiums waren. Die Anregung, eine gemeinsame Turnhalle für beide Schulen - zwischen beiden Standorten – aufzubauen, wird auch durch den Oberbürgermeister der Stadt Erfurt befördert. Andreas Bausewein übernahm die Schirmherrschaft für das Turnier.

Eine neue Turnhalle soll zukünftig nicht nur im Rahmen des Schulsports der Schulen nutzbar sein, sondern darüber hinaus auch dem vielfältigen Erfurter Profi- und Vereinssport ein neues Zuhause geben. „Wir schlagen damit mindestens fünf Fliegen auf einen Streich. Eine gemeinsame Halle ist nicht nur dringend geboten, sondern auch finanziell vernünftig“, betont Mroß.

Stadträtin und Initiatorin Dr. Klisch hielt fest: „Ich finde es toll, dass wir mit diesem Basketballturnier zeigen, dass Schüler, Ehrenamtliche und auch der Profisport an einem Strang ziehen, um eine Lösung für alle herbeizuführen. Die Schüler setzen sich füreinander und ihre Ideen ein“

Für die Beteiligten ist sicher, sie bleiben gemeinsam am Ball.

Zuletzt hatte sich das Erfurter Schülerparlament ebenfalls für eine gemeinsame Lösung ausgesprochen. Schon im Mai könnte im Erfurter Stadtrat eine möglichst überparteiliche Grundsatzentscheidung für die Halle getroffen und die Planung beauftragt werden. 4,5 Millionen Euro sind bereits im Haushalt reserviert. Für den Hallenbau wird dieses Geld aber nicht reichen. Vor den Schülern, Ehrenamtlichen und den Profisport liegt also noch eine spannende Partie.

Das letzte Spiel endete am Freitag übrigens mit 8 zu 3 für das Team des HMG. Wenn alles klappt, gehen jedoch alle gemeinsam als Gewinner vom Platz.

 
 

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