Nichtöffentliche Sondersitzung zum RWE

Veröffentlicht am 29.03.2018 in Bildung & Kultur

Thomas Trier

SPD-Stadtrat Thomas Trier: "Fest steht, wir stehen hinter dem Verein."

Der Wirtschaftsausschuss und der Finanzausschuss tagten in der Woche vor Ostern im Rahmen einer nichtöffentlichen Sondersitzung zur Insolvenz des Erfurter Fußballvereins Rot-Weiß (RWE) im Ratssitzungssaal. Beantragt wurde die Sondersitzung von der CDU-Fraktion.

Thomas Trier, SPD-Stadtrat und Mitglied im Wirtschaftsausschuss, reagierte mit Unverständnis: "Wir wurden immer - soweit dies überhaupt möglich war – rechtzeitig und umfassend von der Stadtverwaltung zum jeweiligen Sachstand informiert. Die Informationspolitik des Vereins war leider nicht immer so, wie wir uns es uns gewünscht hätten, aber es sind auch stürmische Zeiten für den RWE. Auch stand der RWE und die sich abzeichnende Insolvenz regelmäßig auf der Tagesordnung des Hauptausschusses. Die CDU nahm an allen Sitzungen teil. Warum die CDU zum jetzigen Zeitpunkt eine Sondersitzung beantragt hat, ist mir absolut schleierhaft, zumal nächste und übernächste Woche beide Ausschüsse sowieso regulär tagen und die aktuellen Themen zur Insolvenz besprochen werden könnten."

In der gestrigen nichtöffentlichen Sondersitzung bestand erneut die Möglichkeit, Fragen hinsichtlich des weiteren Vorgehens seitens der Stadtverwaltung ausführlich zu erörtern. Thomas Trier hält den Zeitpunkt für die Sondersitzung für äußerst unglücklich: "Fast täglich ändert sich der Sachverhalt. So lange die Insolvenz am Amtsgericht noch nicht eröffnet wurde, ist es reine Spekulation, wie es dann tatsächlich weiter gehen wird. Das, was wir gestern gemacht haben, war reines lesen im Kaffeesatz. Wir sollten dem Insolvenzverwalter jetzt ausreichend Zeit geben, um die aktuelle finanzielle Lage des Vereins zu prüfen, um dann tragfähige Schlüsse für die Zukunft ableiten zu können."

"Fest steht, wir stehen hinter dem RWE und wünschen dem Verein einen erfolgreichen Neuanfang in der Regionalliga Nordost, sowie eine stabile Zukunft. Auch liegt der SPD-Fraktion insbesondere der Erhalt des Nachwuchsleistungszentrums am Herzen", so Thomas Trier abschließend.


Thomas Trier
SPD-Stadtrat und
Mitglied im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Beteiligung

 
 

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