Maßnahmen zur Suchtprävention beschlossen

Veröffentlicht am 18.10.2018 in Gesundheit

Interfraktioneller Antrag stärkt Schulen und sorgt für bessere Koordinierung der Präventionsarbeit

 

Ein von allen Fraktionen des Erfurter Stadtrates getragener Antrag zu Maßnahmen im Bereich der Sucht- und Drogenprävention wurde in der Oktober-Sitzung des Stadtrates beraten und beschlossen.

Einig war man sich in der Diskussion, dass die Schulen bei der Suchtprävention eine wichtige Rolle spielen und unterstützt werden müssen. Die Schulen sind aufgrund des Thüringer Schulgesetzes dazu verpflichtet, ein umfassendes Konzept zur Gesundheitsförderung zu entwickeln.

 

Ein Schwerpunkt des Konzepts ist dabei die Prävention des Konsums von illegalen Drogen sowie von Tabak und Alkohol und weiterhin eine Stärkung der Persönlichkeit der jungen Menschen.

 

„Unsere Aufgabe ist es, die Schulen in Erfurt bei der Erstellung eines Gesundheitskonzeptes zu unterstützen. Schulleiterinnen und Schulleiter sollen ermuntert werden, aktive Präventionsarbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern gemeinsam anzugehen. Der schulpsychologische Dienst kann hier mit Unterrichtshilfe und Beratung der Lehrkräfte unterstützend zur Seite stehen. Gute und nachhaltige Suchtprävention sollte aber immer auf einem Gesamtkonzept  beruhen" stellt SPD-Stadtrat Daniel Mroß klar.

 

Zudem wird die Stadtverwaltung beauftragt ein Präventionskonzept zu erarbeiten und dabei auch die Expertise von Einrichtungen wie der SiT – Suchthilfe in Thüringen oder der Thüringer Fachstelle für Drogenprävention einholen.

 

SPD-Stadtrat Denny Möller betont: „Jenseits von Mitteln der Strafverfolgung ist es von entscheidender Bedeutung, vorbeugende Maßnahmen darzustellen, mit denen die Gefahr einer Sucht verringert werden kann. Dabei sollen sämtliche Personen und Institutionen, mit denen insbesondere Kinder und Jugendlichen häufig zu tun haben – also Eltern, Schulen, Jugendbetreuer – an einem Strang ziehen. Mit der im Antrag geforderten Einrichtung einer Stabsstelle für Suchtprävention innerhalb der Stadtverwaltung, erreichen wir eine bessere und effektivere Koordination der verschiedenen Akteure in diesem Bereich. “

 

 

 

Denny Möller                                                                       Daniel Mroß

SPD-Stadtrat und                                                                 SPD-Stadtrat und

Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses                        stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Arbeitsmarkt und Gleichstellung

 
 

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