Kinder- und Jugendförderplan 2023 bis 2027 vorgelegt

Veröffentlicht am 23.06.2022 in Soziales

"Bei der Jugend spart man nicht. Im Gegenteil! Wir haben das Angebot des Kinder- und Jugendförderplanes ausgebaut.", berichtet Daniel Mroß einleitend. Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner letzten Sitzung einen weiteren Schritt zur Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplanes für die Jahre 2023 bis 2027 gemacht. Eine zuvor durch den zuständigen Unterausschuss abgeschlossene mehrjährige Bedarfsdiskussion wurde als zusammengefasste Bedarfseinschätzung und Maßnahmeplanung einstimmig beschlossen. Der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Erfurt ist das wichtigste Instrument der örtlichen Jugendhilfe.

Die Analyse ergab einen Mehrbedarf in den relevanten Leistungsbereichen Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit. Dieser muss besonders durch mehr Fachpersonal abgedeckt werden. Die Einschätzung sieht einen Mehrbedarf von zwei sogenannten VbEs, Vollbeschäftigungseinheiten, vor. Damit können sechs Angebote ausgebaut werden.

 

Dazu der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Daniel Mroß: "Im Vergleich zur letzten Planungsphase 2017 haben wir heute bereits rund sieben Prozent mehr Kinder und Jugendliche in der Hauptzielgruppe der Jugendarbeit. Bis 2027 wird ein weitere Anstieg von rund neun Prozent im Vergleich zu 2021 diagnostiziert. In diesem Zusammenhang sind die empfohlenen zwei VbEs angemessen und dringend erforderlich." Weiter fügt Daniel Mroß an: "Mit den zusätzlichen Möglichkeiten können wir besonders die Maßnahmen im Erfurter Norden stärken. Für die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen sind niedrigschwellige Angebote vor Ort essentiell."

 

Aus der Bedarfsanalyse ergeben sich insgesamt 24 konkrete Maßnahmen, die im Rahmen der Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplanes umzusetzen sind. Neben der bereits erwähnten notwendigen Bereitstellung von zusätzlichem Fachpersonal wird empfohlen, finanzielle Mittel für die schulbezogene Schulsozialarbeit, die Mikroprojektförderung oder für Bildungsangebote im Bereich Demokratiebildung und -förderung in künftige Haushalte zur Verfügung zu stellen.

 

"Neben den finanziellen Bedarfen ist es unser Ziel und unsere Aufgabe, die Kinder- und Jugendarbeit und vor allem die Zusammenarbeit der vielen unterschiedlichen Akteure zu harmonisieren und zu optimieren. Die herausgearbeiteten Maßnahmen berücksichtigen dies und bringen die Jugendhilfe unserer Stadt weiter voran", so der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Daniel Mroß. "Nach zwei Jahren konstruktiver Diskussionen und Erarbeitung haben wir ein Gesamtpaket geschnürt, dass die Kinder- und Jugendförderung qualitativ auf die Bedarfe der nächsten fünf Jahre ausrichtet und die Teilhabe und Zusammenarbeit auf breiter Ebene gewährleistet.", resümiert Daniel Mroß abschließend.   

 

Der Entwurf des Kinder- und Jugendförderplanes 2023 bis 2027 kann noch bis zum 10.07.2022 öffentlich im Jugendamt, Steinplatz 1, Zimmer 321 oder online eingesehen werden. Die Beschlussfassung ist für Ende des Jahres vorgesehen.

 

Daniel Mroß
SPD-Stadtratsfraktion
Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses

 
 

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