Elektromobilität in Erfurt

Veröffentlicht am 17.12.2016 in Umwelt & Energie

SPD-Fraktion spricht sich für die Förderung der Elektromobilität aus Ladeanschlüsse für Elektroautos bei zukünftigen Bauvorhaben.

Elektromobilität ist der Schlüssel, um Mobilität und Logistik in Städten, Landkreisen und Gemeinden emissionsfrei und leiser abwickeln zu können. Dabei können kommunale Akteure durch bau- und verkehrsplanerische Maßnahmen vor Ort Schritt für Schritt eine Umstellung auf Elektrofahrzeuge vorbereiten.

So auch in Erfurt: einem von der SPD-Fraktion ausgehenden fraktionsübergreifenden Antrag zur Elektromobilität wurde im Stadtrat mehrheitlich zugestimmt. Zukünftig sollen bei städtebaulichen Verträgen bei Bauvorhaben mit mehr als 10 Tiefgaragenplätzen mindestens 10 % der Stellplätze über die technische Infrastruktur für einen Ladeanschluss für Elektroautos verfügen. Weiterhin sind bauliche Maßnahmen zu vereinbaren, die eine künftige Nachrüstung für weitere Stellplätze mit Ladeinfrastruktur mit geringem Aufwand ermöglichen. Die Stadt Erfurt ist beauftragt - in Abstimmung mit den Stadtwerken Erfurt GmbH (SWE GmbH) - ein Ladeinfrastrukturkonzept für Elektro-PKW für den Zeitraum bis 2020 zu erarbeiten. Ferner soll die SWE GmbH, bis Ende 2017 ein Grobkonzept für die intelligente Nutzung der Batteriekapazität von Elektroautos als Speicher für Elektroenergie von regenerativen Energiequellen für Erfurt vorlegen.

Dr. Urs Warweg, SPD-Stadtrat und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, freut sich über die Zustimmung im Stadtrat: "Wenn wir es schaffen, Elektromobilität auch auf kommunaler Ebene stärker zu verankern und mit baulichen Maßnahmen zu fördern, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Aufnahme von Ladestationen bei städtebaulichen Projekten sind ein weiterer Schritt dazu, Elektromobilität auch auf kommunaler Ebene attraktiver zu machen."

Damit Elektrofahrzeuge auf die Straße kommen, gibt es Finanzspritzen vom Staat: Mit 30 Millionen Euro jährlich wird die Beschaffung von Elektroautos, -busen, - Lkw und Sonderfahrzeugen gefördert.  Zudem unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit dem Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland" ab 2017 mit 300 Millionen Euro den Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Ladesäulen.

Dr. Urs Warweg,
SPD-Stadtrat und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt

 
 

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