Doppelhaushalt 2022/23 - Soziale Politik für Erfurt: Zuschüsse für soziale Einrichtungen

Veröffentlicht am 11.03.2022 in Stadtrat

Für die Fraktionen SPD und Freie Wähler/FDP/Piraten ist die Förderung von Kontakt in Krisen e.V. ein besonderes Anliegen

In seiner Sitzung am Mittwochabend hat der Erfurter Stadtrat den Doppelhaushalt 2022/2023 verabschiedet. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die SPD-Fraktion gemeinsam mit den Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, Mehrwertstadt und Freie Wähler/FDP/Piraten, an einem zukunftsweisenden Haushalt für die Stadt Erfurt gearbeitet. Für die Fraktionen ist ein wichtiger Aspekt des Haushaltes 2022/23 die Erhöhung der Zuschüsse für soziale Einrichtungen. Einer der Vereine, denen man durch eine Erhöhung der Unterstützung besondere Anerkennung zukommen lassen möchte, ist Kontakt in Krisen e.V. (KiK e.V.).
 

"Der KiK e.V. ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner der Stadt, wenn es um die Unterstützung und Beratung der Bürgerinnen und Bürger geht", teilt der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Warnecke mit. Er fügt weiter an:

"Neben dem finanziellen Zuschuss haben wir dafür gesorgt, dass der städtische Haushalt dem KiK e.V. einen neuen Transporter finanziert und die bisher dafür geleisteten Spenden für andere Zwecke genutzt werden können. Der KiK e.V. greift den Menschen in Erfurt direkt unter die Arme, wenn diese Hilfe benötigen. So werden mit dem Transporter Lebensmittel zur Ausgabe befördert oder gespendete Möbel transportiert, wenn obdachlose Menschen wieder in eine Wohnung ziehen können. Dieses Engagement erfordert unsere größte Anerkennung."

Abgesehen von der Finanzierung eines neuen Transporters werden die Fraktionen auch die Fortführung des Cool-Projektes unterstützen. Eine Herzensangelegenheit, insbesondere für den Stadtrat Peter Städter, Fraktion Freie Wähler/FDP/Piraten:

"Das Cool-Projekt hilft schuldistanzierten Schülerinnen und Schülern dabei, einen Schulabschluss zu erlangen. In Erfurt verlassen circa 8,8% der Schülerinnen und Schüler die Schulen ohne Abschluss. Das Cool-Projekt entwickelt individuelle Pläne für die Schülerinnen und Schüler, um sie zurück in die Schulen zu führen", teilt Peter Städter mit. Er fügt weiter an:

"Das besondere an dem Projekt ist, dass ganz individuell auf die Jugendlichen eingegangen wird. Es geht nicht nur ums Pauken, sondern vor allem darum, eigene Stärken zu stärken und Konfliktbewältigung zu erlernen. Die individuelle Entwicklung und Bestärkung der Jugendlichen in ihrem Können sind die Grundpfeiler und der Erfolgsgarant des Projekts. So konnten weit über 700 schuldistanzierte Jugendliche wieder in den Regelschulbetrieb, in ein BVJ, eine Lehrausbildung oder eine andere Fördermaßnahme integriert werden."


Der Verein "Kontakt in Krisen" wurde am 1. April 1994 gegründet. Ziel des Vereins ist es, den Menschen Beistand und Hilfe zu geben, wenn das Leben hakt. So bietet der Verein für krisenorientierte, aufsuchende und stadtteilorientierte Sozialarbeit umfangreiche professionelle und alltagspraktische Unterstützungen an, beispielsweise Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung oder niederschwellige Hilfen, wie Lebensmittelausgabe, Kleider- und Möbelspenden.

Frank Warnecke                                              Peter Städter
Fraktionsvorsitzender SPD-Fraktion                Fraktion Freie Wähler/FDP/Piraten
 

 
 

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