Ausweitung der Schulsozialarbeit an Erfurter Schulen

Veröffentlicht am 26.11.2019 in Stadtrat

Denny Möller

SPD-Stadtrat Denny Möller: „Soziale Bedarfe haben höchste Priorität.“ - Nahezu Verdopplung der Stellen in der Schulsozialarbeit möglich. - Einen Vorschlag zur Erweiterung der Schulsozialarbeit an den Erfurter Schulen hat der Vorsitzende des Erfurter Jugendhilfeausschusses und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Denny Möller, in die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am kommenden Donnerstag eingebracht.

Wie aus der Antwort der Stadtverwaltung zur Drucksache hervorgeht, wurde der Landeshauptstadt Erfurt  für das Haushaltsjahr 2020 von Seiten des Freistaates Thüringen eine zusätzliche Fördersumme in Höhe von rund 1,3 Mio. EUR für die Einstellung von weiteren Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern in Aussicht gestellt.

„Damit können dank der rot-rot-grünen Jugendpolitik 20 zusätzliche Stellen geschaffen werden und so ca. 30 weitere Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in Erfurt eingestellt werden. Das ist nahezu eine Verdopplung des bisherigen Angebotes“ zeigt sich Denny Möller erfreut. „Nun gilt es rasch eine fachlich fundierte Prioritätensetzung und Auswahl von Schulen und freien Trägern zu treffen, damit diese Stellen möglichst schnell besetzt werden können.“ so Denny Möller weiter.

Einen Vorschlag zur Aufteilung der zusätzlichen Stellen soll der Unterausschuss Kinder- und Jugendförderplanung gemeinsam mit der Verwaltung des Jugendamtes erarbeiten und im Januar 2020 dem Jugendhilfeausschuss vorlegen.

Die zusätzlichen Stellen können zur Aufstockung bestehender Angebote bzw. zur Neueinrichtung von Angeboten an allgemeinbildenden Schulen und berufsbildenden Schulen eingesetzt werden. An allgemeinbildenden Schulen ist in Erfurt zurzeit der Perspektiv e.V. als Träger der Schulsozialarbeit mit insgesamt rund 20 Stellen tätig. An den Erfurter berufsbildenden Schulen ist es der MitMenschen e.V., der als Träger der Schulsozialarbeit mit insgesamt rund sechs Stellen arbeitet.

Die Besetzung aller finanziell möglichen Stellen in 2020 schätzt Denny Möller allerdings als schwer umsetzbar ein. „Leider stehen die zusätzlichen Gelder des Landes bisher nur für ein Jahr zur Verfügung. Bis die neuen Stellen besetzt werden können, wird es bereits März sein. Welche Fachkraft bewirbt sich auf eine Stelle, die es nur neun Monate gibt?“, gibt Denny Möller zu bedenken.

„Alle demokratischen Fraktionen sind aufgerufen möglichst schnell die zusätzlichen Mittel im Landesgesetz zu verstetigen, um aus dem Geldsagen für die Schulsozialarbeit eine dauerhafte Unterstützung für die Schülerinnen und Schüler zu machen.“, appelliert Denny Möller abschließend an den Thüringer Landtag.

Denny Möller, SPD-Stadtratsfraktion, Vorsitzender Jugendhilfeausschuss / stellv. Fraktionsvorsitzender

 
 

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