Erfurter Baulandmodell

Wohnen & Leben

 

Die SPD-Stadtratsfraktion unterstützt die Erarbeitung des sogenannten „Erfurter Baulandmodells“, mit dem der Einstieg in den flächendeckenden sozialen Wohnungsbau erreicht werden soll.
Eine entsprechende Entscheidungsvorlage liegt dem Stadtrat in seiner Oktobersitzung zur Abstimmung vor.

Das geplante Modell beinhaltet einen verbindlichen Mindestanteil von 20% von preisgünstigem Wohnraum bei Neubaumaßnahmen. „Wir beobachten angesichts des anhaltenden Bevölkerungswachstums eine deutliche Verknappung des Wohnungsangebotes in beliebten Stadtteilen wie der Altstadt und den sie umgebenden Vorstädten. Wir müssen deshalb schnellstmöglich unseren wohnungspolitischen Instrumentenkasten um das Baulandprogramm erweitern, um der Verdrängung entgegenzuwirken“, erklärt Frank Warnecke, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion.

In die Erarbeitung des Baulandmodells soll die Wohnungswirtschaft deshalb aktiv einbezogen werden. Frank Warnecke zeigt sich abschließend optimistisch: „Erfurt ist eine wachsende Stadt mit vielen Vorzügen. Es wird auch weiterhin attraktiv sein, hier zu bauen, ohne dass das Einkommen der Bewohnerinnen und Bewohner an der Adresse ablesbar ist.“

Frank Warnecke
Fraktionsvorsitzender
SPD-Stadtratsfraktion Erfurt

 

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